Ziel der Bonding-Psychotherapie

Das Ziel der Bonding-Psychotherapie ist die Befriedigung von psychosozialen Grundbedürfnissen wie z.B. dem Bedürfnis nach Selbstwert und körperlichem Wohlbehagen. Die Klienten sollen befähigt werden, diese Bedürfnisbefriedigung eigenständig in ihrer sozialen Umwelt zu erlangen.

Ursprung der Bonding-Psychotherapie

Die Bonding-Psychotherapie wurde in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von Daniel Casriel entwickelt. Der Begriff „Bonding“ steht für emotionale Offenheit verbunden mit körperlicher Nähe im Rahmen einer körperbezogenen Psychotherapie.

Methode der Bonding-Psychotherapie

Die mangelnde Befriedigung der neuobiologisch verankerten psychosozialen Grundbedürfnisse nach Bindung, Autonomie, Selbstwert, Identität, körperlichem Wohlbehagen, Lust und Lebenssinn führt zur Entwicklung von Verhaltensmustern, die seelische und körperliche Störungen nach sich ziehen können. Durch die Herstellung von körperlicher Nähe und die Befähigung zu vollem Ausdruck der Gefühle werden diese Muster in der Therapie prozessual aktiviert, emotional durchgearbeitet, zu Bewusstsein gebracht und durch emotional korrigierende Erfahrungen durchbrochen, so dass eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung möglich wird.

Die Bonding-Psychotherapie ist richtig für Sie, wenn Sie beispielsweise…

  • … körperliche Nähe vermeiden.
  • … emotionaler Offenheit aus dem Wege gehen.
  • … ein mangelndes Vertrauen in sich und andere haben.
  • … Angst vor Trennungen haben.
  • … keine Freude im Beruf empfinden.
  • … am Sinn Ihres Lebens verzweifeln.